Die Archetypen Metakognition Cultivating New Roots
Channeling vom 2.08.2026
Die Archetypen
Warum die Personifizierung verletzter Anteile in uns zu einer Distanzierung führt, die Kraft für die Heilung von Traumata bringt
Wenn du schon einmal beispielsweise mit dem inneren Kind gearbeitet hast, in einer Weise, dass du als persönliches Gesamtselbst dich mit ihm als Gegenüber zusammensetzt und über seine Bedürfnisse sprichst, wirst du höchstwahrscheinlich die Erfahrung einer großen inneren Erleichterung gemacht haben.
Wir möchten die Gründe dafür einmal näher beleuchten – und auch hier zeigt sich wieder das unendliche Paradoxon des Lebens, das im Grunde jene Balance darstellt, die das Leben erst ermöglicht, und dadurch Heilung bringt – es braucht die Gegensätze und es braucht die Trennung, wenn auch nur in der Vorstellung. Denn hier, wenn beide Seiten aktiv sind, die trennende und die verbindende, geschieht die Magie der Selbsterkenntnis im eigenen Spiegelbild.
Durch das Identifizieren und Zuordnen einer Verletzung zu etwa dem inneren Kind, findet als erstes ein Abstandnehmen statt – du separierst diesen verwundeten Anteil in dir und gibst ihm zugleich einen Namen, ein Gesicht, eine Eigenständigkeit, eine Persönlichkeit, der du begegnen kannst, ohne zugleich von ebenjenem Schmerz überrollt zu werden – dadurch kannst du den Bedürfnissen und Nöten dieses Anteils besser lauschen, auf ihn eingehen und ihn unterstützen. Du kannst den Anteil aus deinem Gesamtselbst rufen, der dem inneren Kind geben kann, was es jetzt gerade braucht, seien es Trost, Rückversicherung oder Unterstützung welcher Art auch immer. Die innere Mutter etwa – und diese hat die Kraft, das innere Kind zu trösten, gerade weil sie den Schmerz in diesem Moment nicht als persönlich erlebt.
Durch die Abspaltung findet eine Neubegegnung statt. In jeder Neubegegnung liegt die Gelegenheit zur Neuorganisation deiner durch Traumata und Verletzungen hervorgerufenen unbewussten Programmierungen - deines “Betriebssystems Mensch”.
Der Zustand, in den dein Jetzt-Selbst, deine Gesamtpersönlichkeit, durch dieses Abteilen und Neubegegnen kommt, nennt man auch Metakognition - „das Denken über das eigene Denken“ wird dies oft genannt.
Es reicht jedoch deutlich weiter. Metakognition bedeutet eine Achtsamkeit und ein Gewahrsein deines „Überselbstes“, deines hohen Selbstes oder Kernfunkens, das Gefühle, Gedanken und Handlungen deines persönlichen Jetzt-Selbstes als Mensch aus einer neutraleren Perspektive beobachtet, die aus einer Fülle an ursprünglichem Wissen schöpft.
Schamanen nennen dies die Adler-Perspektive – es macht den Unterschied dazwischen aus, ob du mitten im Labyrinth vor Wänden und Wegkreuzungen stehst, ohne zu wissen, wo es weitergeht – oder aus der Vogelperspektive auf dich selbst in ebenjenem Labyrinth hinabschaust. Diese Perspektive gleicht einer Landkarte, die dir einen Überblick verschafft und alle derzeit notwendigen Koordinaten enthält.
Tatsächlich ist es sogar so, dass diese Metakognition ununterbrochen in euch stattfindet – nur zumeist unbewusst. Dein Kernfunken beobachtet dich immer, ist immer mit dabei auf deinen Reisen – denn ohne dessen Laserfokus aus gebündelten ursprünglichen Kernkräften, könntest du gar nicht existieren.
Die Frage ist also letztlich nur, ob du Funkverkehr zwischen deinem persönlichen Jetzt-Selbst innerhalb des Labyrinths und deinem Kernfunken im Adlerflug herstellen kannst, um dessen Informationen zu empfangen.
Sobald dir das gelingt, ändert sich alles.
Wenn du diese Verbindung zu etablieren lernst, dich wieder an sie erinnerst und achtsamen Gebrauch von ihr machst, erlangst du Zugriff auf das ursprüngliche, unendliche Informationsfeld der Schöpfung. In holographischen Schichten residiert dort das Wissen der Welten, und alles ist in ihm enthalten, denn es ist die Quelldimension des Multiversums. Hier entsteht der Laserfokus der Kernfunken, der alles Leben auf den Plan ruft. Bildlich gesprochen ist diese auch Nullfeld genannte Dimension die „Kernfunken-Ursuppe“, Dimension Null, während die erste Dimension die Ursuppe aller Materie darstellt, in die alle Kernfunken sich kraft ihrer gezielten Absicht ergießen.
Dein Kernfunken - deine unsterbliche Seele - residiert, ankert in diesem ersten, reinen, ursprünglichen Informationsfeld. Kommst du wieder mit dieser Kernkraft deines Urbewusstseins in Kontakt, ist es nur noch ein Katzensprung zum Eintauchen in dieses Feld mit all seinen unendlichen Erfahrungsessenzen, Ideen, Lösungen und Möglichkeiten.
Ihr tätet wirklich gut daran, eure Glaubenssätze bezüglich des sogenannten Übernatürlichen zu hinterfragen - aus unserer Sicht entsprechen sie nicht der Wahrheit und begrenzen euch, engen euch ein und entmächtigen euch.
Die sogenannten Hellsinne sind die feinsten Sinne eines jeden Menschen und euer Geburtsrecht. Der Kontakt zu eurer unsterblichen Seele, eurem Kernfunken, ist intuitiv in euch angelegt und ebenfalls euer Geburtsrecht.
Es geht darum, euch wieder unabhängig zu machen, indem ihr euch diese eure so unendlich wichtigen Geburtsrechte erneut zu eigen macht. Ihr müsst wieder weit werden, wenn ihr die 5. Dimension durch euch und in euch erschaffen wollt - und nur so kann sie entstehen.
Das zu erreichen ist unser Ziel. Euch an all dies zu erinnern, damit ihr frei und selbstermächtigt eure innere Unendlichkeit wiederentdecken könnt.
Darum wird sich auch alles im ersten Element der Workshopreihe drehen: Cultivating New Roots.
Ihr könnt eure Flügel erst ausbreiten und in die Winde aufsteigen, wenn ihr euch wieder dessen bewusst seid, dass ihr längst Flügel besitzt. Wenn ihr wieder wisst, wie sie funktionieren, und sie wieder stark geworden sind – und zugleich federleicht im Gleitflug eurer inneren Weisheit folgen. Wenn ihr wieder in jedem Atemzug die Gewissheit spürt, dass eure Flügel euch gen Unendlichkeit tragen können.
Lerne deine Flügel wieder spüren, lieber Lichtfunke, wir freuen uns schon auf einen jauchzenden Jungfernflug mit Dir!
Liebe und Segen
Die Lichter des Universums